
Unter dem Motto „Kleine Schritte zu großen Träumen“ sind am 24. August mehr als 300 Schülerinnen und Schüler der Diakonischen Schulen ins neue Schuljahr gestartet. Bei der traditionellen Schuljahreseröffnungsandacht wurden vor allem die 114 neuen Auszubildenden herzlich willkommen geheißen. „Schön, dass Sie da sind. Lobetal hat auf Sie gewartet“, begrüßte Wolfgang Kern, Leiter der Unternehmenskommunikation, im Namen der Geschäftsführung die angehenden Sozialassistent*innen, Erzieher*innen und Heilerzieher*innen. In der 121-jährigen Geschichte Lobetals haben unzählige Menschen ihre Chance gefunden, betonte Wolfgang Kern. „Heute können Sie Teil dieser wunderbaren Geschichte werden. Respekt, Achtung, Freundlichkeit im Umgang miteinander – das ist uns wichtig. Alle sind willkommen. Dafür stehen wir. Das ist unser Versprechen.
„Verachte nicht den Tag der kleinen Schritte.“ Diesen Spruch aus dem Alten Testament der Bibel hatten sich die angehenden Erzieher*innen im 2. Ausbildungsjahr als Thema für die Andacht ausgesucht, die sie vor den Sommerferien vorbereitet hatten. Gemeinsam mit den Andachtsbesuchern singen sie unter anderem das Lied „Alles muss klein beginnen“.
„Ihr beginnt heute einen neuen Lebensabschnitt – als Erzieherinnen und Erzieher, Sozialassistentinnen und Sozialassistenten, Heilpädagoginnen und Heilpädagogen oder Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger. Ihr werdet Menschen begleiten, fördern, stärken und ermutigen. Und gerade in sozialen Berufen wissen wir: Entwicklung braucht Zeit“, formulierte die Schülerin Bettina Räthel ihre Gedanken zum Bibelspruch. „Vertrauen wächst Schritt für Schritt. Lernen geschieht nicht auf einmal. Und auch ein Mensch wird nicht an einem Tag groß.“
Pfarrerin Vera Hahn sagte in ihrer Predigt, dass Probleme manchmal wie Riesen erscheinen. Sie ermutigte bei allen Herausforderungen – ob im Schulalltag oder im Privatleben – Gott zu vertrauen und mit ihm gemeinsam durch die guten und die schweren Zeiten zu gehen. Und plötzlich macht man die Erfahrung, dass die scheinbaren Riesen in sich zusammenfallen.

Am Ende der Andacht gestalteten die Teilnehmer*innen einen Sternenhimmel mit persönlichen Wünschen, der im Anschluss in der Schule ausgestellt wurde.



