Connected: Durch Schul-Lockdown digital einen großen Sprung nach vorne gemacht

Mit Abstand und digital: Der Unterricht am Diakonischen Bildungszentrum hat wieder begonnen. Dozent Roland Wittkopf unterrichtet videogestützt aus dem Homeoffice heraus.

 

© Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

Das Diakonische Bildungszentrum Lobetal verfügt seit 2017 über eine hervorragende Infrastruktur für den digitalen Unterricht. Die Schule kam deshalb gut durch den Schul-Lockdown und konnte seine Infrastruktur optimieren.

 

© Lichthelden


„Endlich wieder Leben in der Bude“, freuen sich die Schülerinnen und Schüler

am Diakonischen Bildungszentrum Lobetal. Seit dieser Woche findet nach langer Pause der Unterricht in den Klassenräumen in Lobetal und an der Pflegeschule am Standort Bernau statt. Damit wurde nach sieben Wochen „Schul-Lockdown“ der stufenweise Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht gestartet.

 

Bereits eine Woche zuvor waren die Abschlussklassen zur Prüfungsvorbereitung

vor Ort. Der Alltag sieht nun so aus, dass sich die Schülerinnen und Schüler, zunächst im 14-tägigen Wechsel mit der Hälfte der jeweiligen Klassen, auf das ganze Gelände in Lobetal verteilt haben, um Abstand zu halten. In der Pflegeschule in Bernau erfolgt

der Unterricht mit je halben Klassen im täglichen Wechsel. Und: Die digitale Technik hilft sehr. „Wir waren trotz allem gut vorbereitet auf die Schließung unserer Schulen“,

berichtet Schulleiter Dr. Johannes Plümpe. „Wir verfügen seit 2017 über eine hervorragende Infrastruktur für den digitalen Unterricht.“ Damals wurde die Schule modernisiert und zu einem digitalen Lernort gestaltet. Server, Datenleitungen mit hoher Bandbreite und eine Schulcloud wurden etabliert. Das ermöglicht, dass Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer orts- und zeitunabhängig auf digitale Lehr- und Lernangebote zugreifen können. Im Dezember 2019 wurden zusätzlich alle Lehrpersonen mit leistungsfähigen Dienstlaptops ausgestattet. „Als der Lockdown verordnet wurde, konnten wir auf einem hohen Niveau unsere digitalen Möglichkeiten weiterentwickeln und sofort mit dem digitalen Unterricht starten“, erläutert Dr. Plümpe. Mit Adobe Connect wurde eine weitere Software eingeführt, die digitale Klassenzimmer, Webinare und Online-Konferenzen ermöglicht.

 

Die Akzeptanz bei den Schülerinnen und Schülern sei sehr hoch. Auch die Dozentinnen

und Dozenten haben schnell die Stärken dieser Technik erkannt und für sich genutzt. Das Team unterstützt sich sowie die Schülerinnen und Schüler mit kollegialer Beratung und selbst erstellten Erklärvideos. Es war gleichzeitig möglich, Lernstoff zu vermitteln

und den Lernprozess über Chats zu moderieren, all dies videogestützt und interaktiv.

„Durch die Lockdown-Situation haben digital einen großen Sprung nach vorne gemacht.“

Das werde auch nach Corona-Zeiten weiterentwickelt und genutzt. Bspw. kann dadurch mit Schülerinnen und Schülern und Praxisstellten kommuniziert werden. Bei der Bearbeitung und Erörterung von Facharbeiten sowie in der Teilzeitausbildung sei diese Technik eine moderne Ergänzung der bisherigen Lern- und Kommunikationsformen. Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Agentur Fort- und Weiterbildung, die Mitarbeiterfortbildungen anbietet und deutlich vernetzter arbeiten kann. 

 

Trotz bester Infrastruktur: Durch die Schließung und den geteilten Unterricht

gibt es Auswirkungen wie Verzögerungen bei der Stoffvermittlung. Nun wird an Konzepten gearbeitet, wie Lerninhalte aufgeholt werden und die Stoffvermittlung so gezielt erfolgt, dass alle Schülerinnen und Schüler die angestrebten Kompetenzen erreichen. „Das Curriculum muss erfüllt werden. Deshalb überlegen wir derzeit, wie wir einen guten Mix von Präsenzphasen und Homeschooling hinbekommen und effizient gestalten“, erklärt Dr. Johannes Plümpe die Herausforderung. Ein Hindernis ist außerdem, dass nicht alle Regionen mit einer guten digitalen Bandbreite ausgestattet sind. Schülerinnen und Schüler aus eher strukturarmen Regionen haben mit einem instabilen Netz zu kämpfen.

 

Annett Nöthlings, Mitglied der Schulleitung, weiß darum und spricht den Schülerinnen

und Schülern sowie Lehrpersonen aus der Seele: „Persönlichen Kontakt kann keine noch so tolle Technik ersetzen. Die Schülerinnen und Schüler waren wieder happy, hier zu sein.“ Vor allem war der Tapetenwechsel für diejenigen, die eine Teilzeitausbildung absolvieren, wie eine Befreiung. Für diese, aber auch für die Lehrpersonen war die Zeit besonders herausfordernd im Dreieck zwischen Kinderbetreuung, Arbeit und Homeschooling.


Ein gelungener Tag der offenen Tür 2020

Die Einstimmung auf den Tag der offenen Tür am 15.02.2020 durch die Schülerband des Diakonischen Bildungszentrums sorgte für sehr gute Stimmung. Die beiden Schülerinnen coverten den Song „What’s Up“ von den Non Blondes und texteten dazu: „Wir haben heut‘ für euch viele Sachen, die werden euch alle glücklich machen, I said hey, what's going on? HEP und Erzieher sind auch dabei, Berufsfachschule gibt’s allerlei. Sie sagen hey, what’s going on?“

 

Der Andrang an diesem Tag war riesig. Eine lange Schlange von Jung und Alt hat sich vor dem Sekretariat gebildet, um einen Ausbildungsplatz zu ergattern. Jugendliche, die in diesem Jahr ihren Schulabschluss machen, wollten sich aus erster Hand über die Inhalte der Bildungsgänge, über die neue Pflegeausbildung und die Finanzierung der Ausbildung informieren. Auch viele Erwachsene, die fest im Arbeitsleben stehen und noch einmal einen anderen, sozialen Beruf ergreifen möchten, sind gekommen.

 

ODF-TV haben uns wieder begleitet und dafür herzlichen Dank. Wer mehr erfahren möchte, kann sich den Film anschauen.


Tag der offenen Tür am 15.02.2020

Von 10:00 - 14:00 Uhr wird am Diakonischen Bildungszentrum Lobetal der diesjährige Tag der offenen Tür stattfinden. Hier können Sie Einblicke in die Berufliche Schule für Sozialwesen, die Altenpflegeschule und die Agentur Fort- und Weiterbildung gewinnen. Neben musikalischen und kreativen Angeboten werden Bildungskonzepte vorgestellt. Präsentiert werden darüber hinaus die Erfahrungen der Zusammenarbeit und des Schüleraustausches mit Partnerschulen in anderen europäischen Ländern.


Austauschschülerinnen aus Frankreich in Kitas in Bernau und Biesenthal

Vom 20.01.2020-31.01.2020 kommen acht Schülerinnen aus Frankreich für ein Praktikum in Bernauer und Biesenthaler Kitas. Hier können die angehenden Erzieherinnen nicht nur Einblicke in den Arbeitsalltag von ErzieherInnen in Deutschland erlangen, Sie lernen auch die deutsche Kultur und Sprache besser kennen. Der Austausch findet im Rahmen des Erasmus+-Programmes statt.

Adventssingen in der Beruflichen Schule für Sozialwesen

In dieser Woche sind wir in die Adventszeit gestartet – mit unserem traditionellen Adventsliedersingen, das die Klasse BfS 19-2 gestaltet hat. Dabei durften wir gesanglich die „Weihnachtsbäckerei“ besuchen und Ausschau nach dem „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ halten. Schön war’s! Danke für die selbstgebackenen Plätzchen! Sehr lecker!

SchülerInnen des Diakonischen Bildungszentrums zum Auslandsaufenthalt in Rumänien

Vom 28.10.2019 bis zum 09.11.2019 waren zwei Lehrkräfte mit Schüler*innen des Ausbildungsganges Heilerziehungspflege mit dem Erasmus+-Programm in Rumänien unterwegs. Ihre Erfahrungen haben sie in einem Auslandstagebuch festgehalten. 

Drei Schülerinnen absolvieren Auslandspraktikum in Frankreich

Im Sommer 2019 haben drei angehende Erzieherinnen der Beruflichen Schule für Sozialwesen einen Teil ihrer praktischen Ausbildung in Frankreich absolviert und drei Wochen in sozialpädagogischen Einrichtungen gearbeitet. Was die Schüler dort u.a. erlebt haben, lest ihr hier.

16.06.2019: 114. Jahresfest der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

Zu ihrem 114. Jahresfest lädt die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal am 16. Juni von 10.00 bis 16.00 Uhr herzlich ein. Das Jahresfest ist ein großes Gemeinschaftsereignis für unsere Stiftung und für die Region. Menschen aus Nah und Fern, Menschen mit und ohne Hilfebedarf, Jung und Alt, Freunde und Förderer feiern gemeinsam in Lobetal.

1. April 2019: Start der Teilzeitausbildung zum Altenpfleger/zur Altenpflegerin

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Als Altenpflegerin und Altenpfleger sind Sie für ältere Menschen da und geben ihnen das Gefühl von Wertschätzung und Respekt. Außerdem wirken Sie unterstützend bei der Behandlung ärztlicher Verordnungen. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! 

Für Quereinsteiger - Am 4. März startet bei uns ein Aufbaukurs für Nichtfachkräfte für Einrichtungen der Eingliederungshilfe! Hier nähere Infos und zur Anmeldung: 



Ab dem 1. Februar wirbt das DBL für den Tag der offenen Tür (16.2.19) in den Kinos von Bernau, Eberswalde und Schwedt. Am 22. Januar war das Filmteam mit Kamera und Mikrofon unterwegs. Aktivitäten wie Musikunterricht, kreativ sein, Tanzen, Lernen mit Smartboard, Diskutieren, Erste Hilfe leisten lieferten die Bilder.